Neuregelungen zu Grenzwerten und Masken

Ab Montag, den 21. Juni 2021, gelten neue Grenzwerte für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen.

Daraus ergeben sich folgende Regelungen:

    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 0 bis 100 kann die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb stattfinden, d.h. auch offene Konzepte sind möglich.
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 165 ist die Kindertagesbetreuung nur im eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Es müssen feste Gruppen gebildet werden.
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 ist nur eine Notbetreuung zulässig.

Die Kreisverwaltungsbehörden werden, wie bislang auch, jeweils amtlich bekannt machen, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem maßgeblichen Inzidenzwert von 165 bzw. 100 liegt oder wenn der maßgebliche Inzidenzwert wieder überschritten wird.

Voraussetzung für die Betreuung in der Kindertageseinrichtung ist weiterhin, dass Ihr Kind keine Krankheitssymptome aufweist und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist.

Die Maskenpflicht im Außenbereich der Kindertageseinrichtung wurde aufgehoben. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss von Erwachsenen (z.B. Mitarbeiter und Eltern) immer eingehalten werden. Wenn dies nicht zuverlässig möglich ist, müssen in diesen Situationen auch im Freien künftig Masken getragen werden.

Die FFP2 Maskenpflicht im Innenbereich der Kindertageseinrichtung bleibt weiterhin bestehen.

Wir freuen uns über die langsam zurückkehrende Normalität in der Betreuung und der Arbeit mit Ihren Kindern!

Freundliche Grüße

Martina Riedl

Regelung bei Krankheitssymptomen und Quarantäne

Klarstellende Erläuterungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen

    • Kranke Kinder dürfen die Kinderbetreuungseinrichtung grundsätzlich nicht besuchen.
    • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist möglich bei
      • Schnupfen oder Husten aufgrund einer Allergie,
      • verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber),
      • gelegentlichem Husten,
      • Halskratzen oder Räuspern,
      • kurzzeitigem Naselaufen (z. B. beim Wechsel vom Außen- in den Innenbereich).

Diese Reaktionen lassen nicht auf eine Coronavirus-Infektion schließen.

    • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist auch möglich bei
      • leichten Krankheitssymptomen, wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt wird.
    • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist nach einer Erkrankung des Kindes wieder möglich, wenn
      • das Kind nur leichte Symptome hatte und wieder gesund ist, ein Corona-Test ist nicht notwendig
      • das Kind krank war und wieder gesund ist oder nur noch leichte Krankheitssymptome aufweist. Hier ist ein negativer Corona-Test notwendig.
    • Die erhältlichen selbst durchzuführenden Tests sind zur Vorlage nicht ausreichend.
    • Die Aufforderung ein Kind während des Tagesverlaufes abzuholen wird vorgenommen, wenn eine Verschlechterung des Allgemeinzustands eines Kindes (Fieber, starker Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen usw.) während des Kita-Besuches auftritt.

Wir möchten Sie nochmal darauf hinweisen, dass der Bund bereits im Januar 2021 beschlossen hat, die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage). Anträge auf das Kinderkrankengeld können die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse stellen. Häufig gestellte Fragen und Antworten zu den Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld finden Sie auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums. Außerdem möchten wir Sie auf die Möglichkeit des Entschädigungsanspruches nach § 56 Abs. 1a IfSG hinweisen.

Uns ist bewusst, dass Sie als Eltern in den letzten Monaten besonders gefordert und belastet waren. Die Regelungen, die seit dem 15. März 2021 gelten, sind allerdings dringend notwendig. Sie schützen die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, Ihre Kinder und auch Sie als Familien. Die Bekämpfung der Pandemie kann nur gemeinsam gelingen. Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung!

Informationen zu aktuellen COVID-19-Quarantänebestimmungen und Testnotwendigkeiten für in Gemeinschaftseinrichtungen betreute Kinder sowie deren Erziehungsberechtigten

Kinder dürfen nicht in der Gemeinschaftseinrichtung betreut werden, wenn

    • eine SARS-CoV-2 Infektion mit oder ohne Symptomatik (beim Kind) vorliegt.
    • in der Familie ein bestätigter COVID-19- Fall Dann muss das Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 (KP1) umgehend in häuslicher Quarantäne bleiben. Sie endet, wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 14 Tage zurückliegt, während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und eine frühestens an Tag 14 vorgenommene Testung (PCR- oder Schnelltest) ein negatives Ergebnis zeigt. Erst nach Vorliegen des negativen Testergebnisses dieser Abschlusstestung darf das Kind die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen.

Die Abschlusstestung zum Ende der Quarantäne kann entweder am Testzentrum Neu-Ulm, beim Hausarzt oder bei weiteren geeigneten Teststellen durchgeführt werden.

    • das Kind als Kontaktperson der Kategorie 1 zu einem bestätigten COVID-19-Fall außerhalb der Familie durch das Gesundheitsamt ermittelt

Sowohl für den Fall, dass in der Familie eines Kindes ein bestätigter COVID-Fall auftritt und das Kind somit KP1 wird als auch für den Fall, dass das Kind aufgrund eines Kontaktes außerhalb der Familie zur KP1 wird, tritt zudem das Gesundheitsamt mit entsprechenden Informationen und Handlungsanweisungen an die Betroffenen heran.

    • im Rahmen der Teststrategie ein positives Schnelltestergebnis des Kindes vorliegt. Das Kind muss umgehend in häuslicher Quarantäne Es ist zeitnah eine PCR-Testung zur Bestätigung durchführen zu lassen. Zu diesem Zweck darf die Quarantäne kurz verlassen werden. Diese Testung kann beim Hausarzt oder dem Testzentrum durchgeführt werden. Die Quarantäne endet erst, wenn der ergänzende PCR-Test ein negatives Ergebnis zeigt. Erst dann darf auch wieder die Gemeinschaftseinrichtung besucht werden.

Befindet sich in der Familie des Kindes ein Familienmitglied als Kontaktperson Kategorie 1 (KP1) in häuslicher Quarantäne, darf das Kind weiter die Kindertageseinrichtung besuchen solange keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat V3 – Kindertagesbetreuung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Erzieher*in und Kinderpfleger*in

Wir suchen für unsere evang. Kindertagesstätte „Haus der bunten Worte“ zum 01.09.2021 jeweils eine/n Erzieher*in (m/w/d) und Kinderpfleger*in (m/w/d)

Unsere pädagogische Arbeit ist von der Reggio Pädagogik inspiriert, sowie von der offenen und inklusiven Arbeit geprägt. Unsere Kindertageseinrichtung ist in drei ineinander übergehende, altersdifferenzierte Bereiche aufgeteilt, sodass die pädagogische Arbeit individuell an den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand der Kinder ansetzt. Um die Vielfalt der Kinder mit ihren Familien gewinnbringend zu unterstützen, entwickelt sich unser innovatives Team, durch regelmäßige Fortbildungen weiter.

Unsere Mitarbeiter übernehmen verantwortungsvolle und vielseitige Aufgaben, z.B. Projektarbeit und Dokumentation. Alle Erzieher*innen sind verantwortlich für einen Erlebnisraum und eigenverantwortliche Bezugserzieher*in.

Die Bezahlung erfolgt in der evang. Kirche nach TV-L. Die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche ist gewünscht, aber besonders wichtig ist uns ein gelebtes christliches Menschenbild.

Sind Sie inspiriert?

Weitere Informationen finden Sie unter www.haus-der-bunten-worte.com

Für Fragen steht Ihnen die Leitung Martina Riedl gerne telefonisch unter 07303-7796 bzw. per Mail kita.illertissen@elkb.de zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Evang. Kindertagesstätte – Ulmer Str. 13a – 89257 Illertissen